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Influencer werden (z. B. Instagram): Die 15-Schritte-Anleitung

Influencer werden ist für viele Menschen ein absoluter Traum. Man wird allein dafür bezahlt, dass man eine große Reichweite hat, bekommt haufenweise Gratis-Produkte, wird Bestseller-Autor, erhält hohe Speaker-Honorare und exklusive Einladungen …

… am 08.11.17 wurde ich beispielsweise vom Präsident des Europäischen Parlaments nach Brüssel eingeladen, um darüber zu sprechen, wie das Parlament digitale Medien einsetzen kann, um mehr Menschen zu erreichen und ihre Botschaft zu teilen.

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Zum „Digital Influencer Day“ kamen ca. 25 Online-Influencer aus ganz Europa – meine Website 30Tausend.de war die einzige aus Deutschland, was uns natürlich gefreut hat.

Wir hatten die Möglichkeit, in einer Diskussionsrunde unsere Meinungen zu vertreten und dem EU-Parlament Ideen und Tipps für eine bessere Online-Kommunikation zu geben.

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In diesem Moment fiel mir wieder ein, wie hart die Reise war, um an diesen Punkt zu kommen und wie lange sie gedauert hat.

Viele „Gurus“ da draußen verkaufen den Traum vom schnellen X …

  • Das schnelle Geld.
  • Das schnelle Sixpack.
  • Der schnelle Erfolg.
  • Das schnelle Coaching-Business.
  • Das schnelle passive Einkommen.
  • Der schnelle Fame.

Während sich die anderen Influencer in der Runde vorstellten, wurde ein Punkt sehr deutlich: Erfolg dauert.

Der Moment, an dem das EU-Parlament auf uns aufmerksam geworden war und uns nach Brüssel eingeladen hat, dauerte 10 Jahre und Tausende Stunden. Den anderen Influencern ging es genau so.

Die meisten von ihnen führten schon seit ca. 10 Jahren einen eigenen Blog, veröffentlichten Videos auf YouTube oder teilten Bilder auf Instagram.

Klar gibt es Menschen, die in wenigen Jahren sehr bekannt werden, doch das bleibt die Ausnahme. Für die meisten ist es jahrelange Arbeit, wenn sie Influencer werden wollen.

Wenn man sieht, dass meine Website heutzutage ca. 100.000 Besucher pro Monat bekommt, ein Influencer 3 Millionen Follower hat oder 1 Millionen Likes auf Facebook, vergisst man die Vergangenheit.

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Denn früher starteten wir alle mit NICHTS. Dir geht es vielleicht auch so und Dein Ziel scheint noch sehr weit weg zu sein.

  • Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als die erste Website online war und das typische „Hallo Welt!“ von WordPress angezeigt wurde, wenn man noch keinen eigenen Blogbeitrag hat.
  • Ich erinnere mich daran, dass wir 4 volle Tage an einem Blogbeitrag gearbeitet haben. Wir hatten fast keine Leser, doch wir wollten etwas Nachhaltiges und Geniales schaffen. Bis heute ist dieser Blogbeitrag komplett einzigartig und wurde über 2 Millionen Mal gelesen.
  • Ich erinnere mich noch an meine ersten Einnahmen im Internet – „1,68 €“ über Google AdSense – über die ich mich mehr freute, als über mein erstes Angestelltengehalt.
  • Ich erinnere mich noch an die erste Anfrage von einem Verlag, der uns ein kostenloses Buch schickte, damit wir darüber berichten. Damals war ich 18 oder 19 Jahre alt und dachte nur: „Wieso schenken die uns ein Buch?“

Und genau damit fängt alles an.

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An diesem Punkt weiterzumachen und durchzuhalten, ist das Geheimnis, um Influencer zu werden oder irgendein anderes Ziel zu erreichen.

Viele Menschen sind sehr ungeduldig, wenn es um Erfolg geht. Sie wollen alles jetzt sofort – ohne Mehrwert zu schaffen, ohne Nachhaltigkeit und ohne die Welt ein Stück besser zu machen.

Wenn ich Fragen wie „Wie kann ich schnell Geld machen?“ lese, weiß ich, dass dieser Mensch noch eine lange Reise vor sich hat. Denn die Antwort lautet für die meisten Menschen: Investiere mindestens 10 Jahre Deines Lebens.

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Im Parlament stand ich im Aufzug und neben mir ein junger Mann (vielleicht 30 Jahre alt) … er sagte:

„Ich möchte auch gerne Influencer werden, aber ich habe keinen Blog.“

Mein Antwort: „Dann starte doch einen Blog. Es ist kostenlos.“

Er: „Ja, aber ich habe ja dann noch keine Leser.“

Alle lachten, obwohl genau das die Wahrheit ist: Es gibt nicht DAS Geheimnis, um Influencer zu werden und sich eine große Reichweite aufzubauen. Man muss einfach starten und genau beobachten, was den Menschen gefällt.

Falls Du das viele Jahre lang machst, hast Du am Ende eine große Online-Plattform und bist ein Influencer.

Wenn Du ernsthaftes Interesse hast, ein Influencer zu werden, dann möchte ich Dir meine besten Tipps aus den letzten 10 Jahren mitgeben.

Ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, kann Dir aber sicher viele Fehler ersparen.

Woher meine Erfahrungen kommen?

  • Ich habe, ohne einen Cent in Marketing zu investieren, einen der größten Erfolgsblogs in Deutschland aufgebaut. Wir haben ca. 100.000 Besucher pro Monat.
  • Mein Unternehmen BUCHKODEX® hilft erfolgreichen Unternehmern und Experten dabei, zu bekannten Influencern zu werden und die Welt zu verändern, indem wir Bücher für sie schreiben, veröffentlichen und vermarkten (meine Kunden müssen dafür nur ca. 12 Stunden ihrer Zeit investieren).
  • Als ehemaliger Digitaler Projektleiter für DAX-Unternehmen kenne ich auch die klassischen Marketing-Strategien bzw. die „Corporate Welt“.

Gratis Report enthüllt: Wie Du in 12 Stunden ein Buch schreibst und damit über 100.000 € Umsatz erzielst – in JEDER Branche!


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Influencer werden in 9 Schritten: So geht es …


1. Willst Du wirklich Influencer werden?

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Stell Dir genau diese Frage. Willst Du das wirklich? Willst Du wirklich täglich Dein Essen fotografieren und Dein halbes Leben mit der Öffentlichkeit teilen?

Kommst Du mit den Trolls, Hatern und Kritikern klar? Kannst Du es ertragen, wenn die öffentlichen Medien negativ über Dich schreiben und so tun, als würden sie Dich ganz genau kennen? Bist Du bereit, zur Kunstfigur zu werden?

Definiere für Dich ganz genau, wo die Grenzen sind, was Du teilen willst und was nicht. Wie viel bist Du bereit, mit der Öffentlichkeit zu teilen?

Viele Menschen sehen nur die Millionen Views oder Likes. Doch sie sehen nicht die negativen Konsequenzen und die Opfer, die dieser Fame für das Leben des Influencers mit sich bringt.

Wenn Du ein glücklicher Influencer werden möchtest, solltest Du die Grenzen ganz genau kennen und ziehen.

2. Warum möchtest Du Influencer werden?

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Vielleicht findest Du diese Frage merkwürdig, denn als Influencer hat man ja sehr viele Vorteile: Du bekommst Anerkennung, Geld für bezahlte Beiträge von großen Marken, exklusive Einladungen, neue Kontakte, kannst um die Welt reisen und vor großem Publikum sprechen.

Doch Du solltest Dich trotzdem fragen, was genau DICH antreibt, ein Influencer zu werden. Tust Du es, um Dein Hobby auszuleben und damit Geld zu verdienen? Willst Du Keynote Speaker werden? Möchtest Du eine große Anzahl von Fans, um Deine Produkte zu verkaufen? Willst Du einfach die Anerkennung haben?

Frage Dich, ob Du reich oder berühmt werden willst. Berühmt zu werden ist viel teurer, als reich zu werden.

3. Worin möchtest Du Influencer werden?

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Wenn Du immer noch Influencer werden willst, brauchst Du ein Thema, für das Du stehst.

Beim Influencer Day im EU-Parlament gab es vor allem Comedy-Influencer (die witzige Videos veröffentlichen), Beauty-Blogger (Kosmetik ist ein Milliarden-Markt), Food-Blogger (für fast alle Menschen relevant), Mode-Blogger (Fashion ist ein riesen Thema) und Fotografen (wir Menschen lieben schöne Dinge).

Wenn Dein Ziel ist, möglichst viele Menschen zu erreichen, solltest Du Dich in diesen Themen bewegen. Denn das sind mit Abstand die größten Nischen, die auch für Menschen unter 18 Jahren geeignet sind. Gleichzeitig sind das aber auch die Nischen mit der größten Konkurrenz.

Denn sehr viele junge Menschen wollen in einer dieser Nischen einen Blog oder YouTube-Channel starten.

Erinnere Dich deshalb daran, warum genau Du ein Influencer werden möchtest. Falls Du bekannt werden willst, um Deine Produkte besser zu verkaufen, wirst Du wahrscheinlich schneller Erfolge erzielen, wenn Du Dir eine kleine Nische vornimmst und diese komplett dominierst.

Beispiel: Statt Food-Blogger zu werden, könntest Du zuerst nur über Molekularküche sprechen und in dieser Nische bekannt werden. Wenn Du diesen Markt dominierst, kannst Du die Themen ausweiten und so einen Zugang zum hart umkämpften Food-Markt bekommen.

Doch Food, Mode, Beauty und Co. sind natürlich NICHT die einzigen guten Nischen.

Es kommt immer auf Deine Ziele an. Ein Influencer im Bereich Business hat wahrscheinlich weniger Follower und Likes, doch die Follower sind vermutlich bereit, mehr Geld für die Produkte auszugeben. Warum? Weil viele Follower möglicherweise Unternehmer sind und es gewohnt sind, Geld zu investieren.

Egal in welcher Branche Du Dich bewegen willst und mit welchem Thema Du startest: Suche Dir ein Thema aus, das Dich wirklich langfristig interessiert und mit dem Du Dich sowieso beschäftigst. Denn wie gesagt: Wenn Du Influencer werden willst, musst Du wahrscheinlich viele Jahre dafür investieren.

Also stelle sicher, dass Du etwas tust, das Du liebst.

4. Für welche Menschen möchtest Du Influencer werden?

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Wenn Du Dein Thema identifiziert hast, solltest Du darüber nachdenken, welche Menschen Du ansprechen möchtest. Wer ist Deine Zielgruppe? Was für Probleme und Wünsche hat Deine Zielgruppe? Wem hilfst Du dabei, seine Ziele zu erreichen oder wessen Leben verschönerst Du?

Wenn Du möglichst schnell Influencer werden möchtest, solltest Du Dich gerade am Anfang vor allem an eine Zielgruppe richten. Am besten denkst Du an eine Person, die Du kennst und stellst Dir bei jedem Video, Podcast, Bild, Artikel etc. vor, dass Du den Content/Inhalt nur für diese Person machst.

Denn dadurch bleibt Deine Botschaft spitz und hochrelevant. Sobald die Wachstumsrate deiner Reichweite stehen bleibt, kannst Du darüber nachdenken, Deine Botschaft anzupassen und neue Zielgruppen anzusprechen. So erreichst Du mehr Menschen und wächst weiter.

5. Auf welchem Kanal möchtest Du Influencer werden?

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Nachdem Du definiert hast, warum Du Influencer werden willst, Dein Thema kennst und auch weißt, wer Deine Zielgruppe ist, solltest Du entscheiden, auf welchen Kanal Du Dich gerade am Anfang konzentrieren willst.

Die Chance ist hoch, dass Deine Zielgruppe vorwiegend auf einem Kanal sehr aktiv ist. Wenn Du Influencer für eine jüngere Zielgruppe sein willst, werden Kanäle wie YouTube und Snapchat sehr interessant für Dich sein. Falls Dein Publikum älter ist, vielleicht eher Dein eigener Blog oder Kanäle wie Xing und LinkedIn.

Ein wichtiger Tipp: Egal für welchen Social Media Kanal Du Dich entscheidest, Du solltest immer auch eine zentrale Datenbank Deiner Kunden führen.

Viele Influencer machen den Fehler, dass sie beispielsweise nur tolle Videos auf YouTube veröffentlichen, dort viele Follower gewinnen und sonst keine wirklichen Vermögenswerte in ihrem Business haben.

Das Problem: Wenn Du nur Likes auf YouTube, aber sonst keine Kontaktdaten Deiner Follower hast, bist Du extrem abhängig von der entsprechenden Plattform.

Stell Dir vor, YouTube entscheidet sich zum Beispiel morgen dazu, dass es keine Follower mehr gibt: Dann hättest Du von einem auf den anderen Tag kein Business mehr. Oder stell Dir vor, Instagram wird aufgrund einer Sicherheitslücke vom einen auf den anderen Tag „out“.

Wenn Du Dich allein auf externe Plattformen und Social-Media-Kanäle verlässt, um Influencer zu werden, setzt Du Dich weiteren Risiken aus. Influencer, die bisher immer auf Facebook setzen, um ihre Botschaft zu teilen, müssen beispielsweise erschreckenderweise feststellen, dass ihre organische Reichweite immer weiter sinkt.

Das bedeutet: Auch wenn Du 1 Millionen Likes auf Facebook hast, sehen aktuell nur lächerliche 50.000 Menschen Deinen Beitrag (die organische Reichweite beträgt aktuell weniger als 5 %).

Was ist die beste Plattform, um Influencer zu werden?

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Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wo Du Deine Botschaft am besten kontrollieren kannst und wie Du am Sichersten zum Online-Influencer wirst.

Wenn Du nicht abhängig von externen Plattformen oder Social-Media-Kanälen sein möchtest, solltest Du eine Sache unbedingt tun:

Die E-Mail-Adressen Deiner Kunden und Follower sammeln.

Verschenke ein richtig geniales Goodie, das Deine Follower lieben werden: Zum Beispiel ein Buch, eine Vorlage, ein Skript, eine Software, ein Poster (oder eine Poster-Datei). Irgendetwas, das günstig in der Herstellung ist, aber einen hohen Wert bei Deiner Zielgruppe hat.

Für dieses Geschenk solltest Du eine spezielle Landingpage erstellen: Ich habe beispielsweise eine kostenlose Anleitung erstellt, wie Du in nur 12 Stunden Buchautor werden kannst.

Jetzt kannst Du loslegen und unter all Deinen Videos auf YouTube oder Deinen Beiträgen bei Facebook immer wieder auf diese eine Geschenkseite verlinken.

Dadurch bekommst Du zum Beispiel Views bei YouTube, Likes bei Facebook oder Follower bei Instagram – und sammelst gleichzeitig E-Mail-Adressen.

Falls eine Plattform sich nicht mehr für Dich lohnt, kannst Du jederzeit Deinen E-Mail-Abonnenten schreiben und sie auf Deine Inhalte bzw. eine andere Plattform schicken.

Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass E-Mail-Marketing sehr wirkungsvoll ist und Du in der Regel innerhalb von Minuten gute Ergebnisse bekommst (z. B. Verkäufe). E-Mail-Marketing ist zwar nicht „cool“, weil keiner sieht, wie viele Abonnenten Du hast, aber sehr mächtig.

Zusammengefasst: Wähle eine Plattform aus und sammle zusätzlich E-Mail-Adressen. Zum Beispiel mit Marketing-Tools wie Klick-Tipp und Leadpages. Deine E-Mail-Datenbank ist das wirkliche Business-Asset (Vermögen) Deiner Influencer-Marke.

Es schockiert mich immer wieder, wie wenige Online-Influencer die E-Mail-Adressen ihrer Follower sammeln. Die meisten könnten von einem auf den anderen Tag ihr Business verlieren, wenn eine Social Media Plattform, sich plötzlich dazu entscheidet, einfach ihren Account zu löschen (das passiert schneller als Du vielleicht denkst).

6. Mit welchem Inhaltsformat möchtest Du Influencer werden?

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Okay, Du hast Deine Nische, ein tolles Thema, eine Plattform und Du hast eine Möglichkeit, um die E-Mail-Adressen Deiner Kunden zu sammeln. Jetzt solltest Du Dir ein Inhaltsformat überlegen, dass Menschen lieben werden.

Recherchiere was in Deiner Branche beliebt ist. Schaue Dir die beliebtesten Videos anderer Influencer an. Überlege, was neu und cool sein könnte.

Ein geniales Beispiel für Konsistenz ist der YouTube-Channel der Mixer-Firma Blendtec. Sie haben den Channel „Will it blend“ gestartet und fast eine Millionen Fans. Eine beachtliche Summe für eine „Mixer-Firma“.

Ihr Konzept ist simpel: Sie nehmen beliebte Gegenstände, schmeißen sie in Ihren Luxus-Mixer und nehmen auf, wie diese Gegenstände restlos zerstört werden.

Mit diesem Erfolgsrezept haben sie sich eine beachtliche Zahl von Followern aufgebaut. Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass viele Menschen von den Videos so beeindruckt sind, dass sie sich so einen Luxus-Mixer kaufen wollen.

Dein Format kann auch sehr viel einfacher sein. Wichtig ist allerdings, dass Du gerade am Anfang sehr konsistent in Deiner Botschaft bist und Deine Inhalte so zuverlässig sind wie Cheeseburger im McDonalds. Egal wo Du bestellst: Er schmeckt immer gleich.

Denn nur wenn Du konsistent bist, werden Menschen auf „abonnieren“ oder „follow“ klicken. Deine Zuhörer/Zuschauer/Leser werden nur etwas abonnieren, wenn Du ihnen immer und immer wieder dieselben Gefühle und Mehrwerte lieferst.

Achte darauf, dass Du ein Inhaltsformat auswählst, das Du auch nachhaltig produzieren kannst. Wenn Du beispielsweise jedes Mal ein Luxusauto mieten musst, um Dein Video zu produzieren, kann das vielleicht ein Grund sein, weshalb Du schon nach kurzer Zeit aufhörst und Dein Ziel, Influencer zu werden, nicht erreichst.

Gleichzeitig darf Dein Inhaltsformat aber nicht zu einfach sein, denn sonst machen wahrscheinlich bereits viele andere (angehende) Influencer so ein Video.

Du solltest am besten ein Content-Format wählen, das für andere schwer, für Dich aber relativ leicht zu erstellen ist.

Hier einige Ideen für einen „unfairen Vorteil“ gegenüber Deiner Influencer-Konkurrenz:

  • In welcher besonderen Umgebung wohnst Du?
  • Welche besonderen Erfahrungen hast Du in Deinem Leben gemacht, die andere nicht gemacht haben?
  • Wofür hast Du viel Geld ausgegeben, das andere nicht ausgegeben haben?
  • In welches Wissen oder welche Fähigkeit hast Du Hunderte oder Tausende Stunden investiert?
  • Was geht Dir leicht von der Hand, das anderen schwer fällt?
  • Am besten findest Du den Sweet-Spot zwischen schwer zu erstellen, aber leicht für Dich zu erstellen (weil Du einen unfairen Vorteil gegenüber anderen genießt).

Sobald Du eine Idee für ein gutes Inhaltsformat hast, solltest Du mindestens 40 Mal dieses Format testen und schauen, wie die Menschen darauf reagieren. Bei diesem Prozess bekommst Du in der Regel schon erstes Feedback und Anregungen von Deinen ersten Zuschauern/Lesern.

Hier kannst Du dann entscheiden, welches Feedback Du in Zukunft berücksichtigen willst und welches nicht. Bei Deiner Entscheidung, solltest Du immer berücksichtigen, warum Du Influencer werden willst und zu welcher Zielgruppe Du sprichst.

Dann wirst Du automatisch die besten Entscheidungen treffen, die Dich an Deine Ziele führen.

7. Mit welcher Sprache möchtest Du Influencer werden?

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Nach dem Austausch mit vielen anderen Online-Influencern möchte ich das wahrscheinlich wichtigste Erfolgsgeheimnis enthüllen: Deine Sprache entscheidet darüber, ob Du jemals eine große Reichweite aufbauen wirst oder nicht.

Denk mal darüber nach: Die beliebtesten Fernsehsender in der breiten Masse sind RTL, ProSieben und RTL2. Warum? Weil sie Sendungen ausstrahlen, die absolut jeder Mensch versteht.

Je verständlicher und leichter Du Dich ausdrückst, desto mehr Menschen kannst Du erreichen. Viele angehende Influencer glauben, dass sie ihr literarisches Geschick beweisen müssen, um online bekannt zu werden. Doch das absolute Gegenteil ist der Fall.

Hör auf, so künstlich schlau zu tun!

Schreibe/sprich in kurzen Sätzen. Kommuniziere aktiv statt passiv. Sprich lieber umgangssprachlich statt Akademiker-Deutsch. Erkläre die Dinge lieber einfacher als kompliziert. Sei so verständlich und klar in Deiner Botschaft, dass ein dreijähriger Dich versteht.

Wenn ich mit Lektoren und Textern zusammenarbeite schaue ich darauf, wie viele Fremdwörter sie benutzen. An zu vielen Fremdwörtern sehe ich, dass der Mitarbeiter noch niemals zu einer großen Menschengruppe gesprochen oder geschrieben hat. Diese Menschen wissen nicht, wie man einflussreich kommuniziert.

Falls Du möchtest, dass Menschen Dir folgen, Deiner Botschaft zuhören und Dich empfehlen, musst Du es ihnen leicht machen. Dein Erfolg beginnt mit einer einfachen Sprache, die jeder versteht: vom Kind bis zum Akademiker.

Die Realität ist, dass komplizierte Worte und Fachjargon nur zeigen, dass die Person sich keine Mühe gemacht hat, um ihre Ideen einfach zu vermitteln.

Kompliziertes Deutsch mag vielleicht ein Anzeichen für einen großen Wortschatz sein – gleichzeitig ist es für mich aber auch ein Anzeichen dafür, dass der Autor lieber klug klingt als klug zu sein.

Denn wenn er klug wäre, würde er so schreiben, dass die breite Masse ihn versteht und er mit seinen Inhalten (egal ob Videos, Texte oder Podcasts) möglichst viele Menschen beeinflussen kann.

Meine Empfehlung lautet daher: Lass Dein Ego zu Hause. Schreibe so leicht, dass Dich ein Kleinkind versteht.

8. Mit welcher Meinung möchtest Du Influencer werden?

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Politik und Influencer werden haben sehr viel gemeinsam. Denn nur wenn Du eine Meinung und eine klare Botschaft hast, kannst Du ein Influencer werden. Warum?

Influencer sind auch „Meinungsführer“ oder „Thought Leader“. Wenn Du Meinungsführer sein willst, musst Du auch Anführer sein. Das bedeutet, Du musst eine grenzwertige Meinung vertreten, die andere für verrückt halten.

Wenn Du eine Meinung vertrittst, die ganz normal und weit verbreitet ist, bist Du kein Anführer sondern ein Mitläufer.

Deine grenzwertige Meinung kann sich auf alle möglichen Lebensbereiche beziehen: Beziehungen, Rollenbilder, Gesundheit, Erfolg, Gesellschaft, Lebensweisheiten, Mode, Essen.

Was auch immer.

Wichtig ist jedoch, dass Du Stellung beziehst und aneckst. Wenn Du nicht aneckst, gibt es auch nichts, an dem sich Menschen und Fans festhalten können – und dann gibt es auch keinen Grund, warum Dir jemand folgen sollte.

Überlege Dir also: Woran glaubst Du (in Deiner Branche), das andere für verrückt halten?

Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit gibt es da draußen sehr viele Menschen, die genau so denken wie Du und nur noch nach einer Identifikationsfigur bzw. einem Anführer suchen.

Nachdem Du Deine Botschaft/Meinung identifiziert hast, solltest Du diese Botschaft konstant wiederholen. Nur dann werden Deine Follower Deine Botschaft mit Deiner Marke als Influencer verbinden.

Doch Achtung: Das passiert nur, wenn Du Deine Botschaft immer wieder auf dieselbe Art und Weise wiederholst.

9. Welche Kontakte kannst Du knüpfen/nutzen, um Influencer zu werden?

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Wenn Du an diesem Punkt angekommen bist, hast Du bereits die wichtigste Vorarbeit geleistet, um erfolgreicher Influencer zu werden. Doch damit hört die Reise nicht auf, sondern sie startet erst …

Du kannst zwei Pfade wählen, um bekannt zu werden:

  1. Du gehst den Weg alleine (aus meiner Sicht hart und dumm).
  2. Oder Du verbündest Dich mit anderen Influencern (der bessere und schnellere Weg).

Manche Menschen versuchen, komplett auf eigene Faust, zum Influencer zu werden und verpassen dadurch viele Chancen. Sie lehnen Interviews ab, wollen immer nur selbst im Vordergrund stehen, statt anderen eine Plattform zu bieten und helfen niemals anderen dabei, erfolgreicher zu sein.

Aus meiner Sicht ist dieser Weg sehr unklug, da Du alleine nur langsam weiter kommst.

Andere Menschen sind sehr offen für Kooperationen mit anderen Influencern oder bekannten Persönlichkeiten. Sie bauen Vertrauen auf, finden neue Freunde und helfen anderen dabei, erfolgreicher zu sein. Dadurch werden sie selbst erfolgreich – und zwar in Rekordzeit.

Ich empfehle Dir, dass Du Dich dazu entscheidest, mit anderen Menschen nach oben zu klettern, denn es ist schlauer, schneller, leichter und macht viel mehr Spaß.

Vernetze Dich mit den Menschen in Deiner Szene und lerne die wichtigsten Persönlichkeiten kennen. Gehe auf die Events, auf denen sich die Szene herumtreibt (und kaufe Dir immer VIP-Tickets). Denn dort wirst Du die wichtigsten Kontakte knüpfen, die Dich schnell nach oben katapultieren werden.

Ein einziger richtiger Kontakt kann Dein komplettes Leben umkrempeln und Dir Hunderttausende Fans, Follower und Euro einbringen.

Kontakte und ein solides Netzwerk sind sehr, sehr wichtig und ich wünschte, dass ich diese Lektion schon vor 10 Jahren gelernt hätte.

Falls Du Influencer werden willst, musst Du Teil der Kultur und der Szene werden. Wenn die anderen wichtigen Influencer Deiner Branche Dich kennen, werden sie früher oder später auch ihren Followern und Fans von Dir berichten. Du kannst andere bekannte Menschen dazu motivieren, von Dir zu erzählen, indem Du zuerst von ihnen erzählst.

Erst bedingungslos geben – dann bekommst Du früher oder später etwas zurück.


Was sind die 7 besten Tricks, um Influencer zu werden?


Bis jetzt habe ich Dir die wichtigsten Schritte gezeigt, um Influencer zu werden. Doch jetzt möchte ich Dir noch ein paar „Hacks“ oder „Tricks“ mitgeben, die Deinen Erfolg beschleunigen.

1. Leide und arbeite hart, um Influencer zu werden

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Wenn Du versuchst, auf einfachem Wege Influencer zu werden, wirst Du wahrscheinlich scheitern. Falls Du etwas tust, das extrem einfach ist und superschnell geht, ist es wahrscheinlich schlecht und wird von den meisten Menschen ignoriert.

Als Influencer musst Du Deinen Fans und Followern etwas bieten, das sie von den Socken haut. Du musst sie völlig mit Deinem Mehrwert oder mit Deiner Kreativität überwältigen. Andernfalls ist die Chance groß, dass schon viele andere Menschen genau dasselbe wie Du gemacht haben – und Du untergehst.

Doch am Anfang hast du keinen blassen Schimmer, was Deine Fans und Follower gut finden und was nicht. Du musst Vieles ausprobieren und wirst irgendwann darauf stoßen. Dafür wirst Du in der Regel sehr hart arbeiten müssen (auch wenn Du talentiert bist). Sonst findest Du das „Gold“ nicht.

Ich kenne absolut keinen erfolgreichen oder bekannten Unternehmer, der nicht viel arbeitet oder zumindest in der Vergangenheit sehr viel gearbeitet hat. Es ist einfach nicht möglich. Wenn Du viel willst, musst Du viel dafür tun. Punkt.

Besser Du akzeptierst das jetzt sofort, statt weiter nach Abkürzungen in irgendeinem Online-Kurs zu suchen.

2. Sei verletzlich, um Influencer zu werden

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Als Influencer verkaufst Du Deine Persönlichkeit und Dein Wesen. Du verkaufst DICH. Deshalb musst Du die unterschiedlichen Facetten Deiner Persönlichkeit nach und nach enthüllen. Zeige Deinen Fans, wie Du mit den unterschiedlichen Situationen in Deinem Leben umgehst.

Hier muss nicht alles perfekt und rosig laufen.

Zeige, wie sehr Dich eine Situation besonders eingeschüchtert oder mitgenommen hat. Zeige, wie sehr Du Dich über etwas gefreut hast. Zeige, wie traurig Du über das negative Feedback bist.

Und so weiter. Durch Deine Offenheit und Ehrlichkeit baust Du Vertrauen und Sympathie zu Deinen Fans auf.

Wenn Du so perfekt und unnahbar bist wie ein Stein, fühlt sich niemand mit Dir verbunden. Deine Fans werden glauben, dass Du ein Übermensch bist und können sich nicht mit Dir identifizieren. Doch Identifikation mit Deiner Persönlichkeit und Deinem Leben, ist der Grund, warum Menschen sich zu Dir hingezogen fühlen werden.

Als Influencer und Blogger genießt Du von Natur aus einen Hochstatus. Brich diesen Hochstatus bewusst ab und zu, indem Du Deine menschliche Seite zeigst.

3. Mache Deine Botschaft leicht greifbar und teilbar, um Influencer zu werden

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Ich habe damals im Alter von ca. 20 Jahren mein erstes Bestseller-Buch geschrieben und veröffentlicht. Warum? Weil ich meine Botschaft in ein einfaches Format verpacken und verbreiten wollte.

Die Rechnung ist komplett aufgegangen und immer wieder wird das Buch, das ich schon vor Jahren geschrieben habe, verschenkt und geteilt.

Bücher haben einen sehr hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Sie zeichnen Dich als Experten aus und geben Menschen die Möglichkeit, Dich und Deine Botschaft schnell, verständlich und bequem kennenzulernen.

Dein Buch ist der Einstieg in Deine Gedankenwelt und für viele Influencer ein totaler Game-Changer, der ihr Leben für immer verändert.

Genau deshalb habe ich mich mit meinem Unternehmen auf die Erstellung und Veröffentlichung von Büchern (ja, echten Büchern) für Influencer spezialisiert. Wir haben in nur 1,5 Jahren mit den Büchern unserer Kunden Hunderttausende Menschen erreicht und ihnen dabei geholfen, mehrere Millionen zu verdienen.

Wenn Du ein Buch schreiben willst, gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder Du schreibst Dein Buch selbst. Oder Du lässt Dein Buch von uns schreiben.

So oder so: Es gibt sehr viele Gründe, warum Du unbedingt Buchautor werden solltest. Ich habe ein komplettes Buch darüber geschrieben, wie Du als Buchautor, mehr Bekanntheit, Einfluss, Umsatz und Erfolg erzielen kannst: Endlich Experte – Das Geheimnis der Spitzenverdiener.

In meinem Buch zeige ich Dir außerdem die völlig einzigartige Methode, wie Du in Rekordzeit ein Buch schreiben kannst (auch wenn Du kein klassisches „Schreibtalent“ hast).

4. Erschaffe ein Erkennungsmerkmal, um Influencer zu werden

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Jeder erfolgreiche Influencer hat ein klares Erkennungsmerkmal. Es können Produkte, Kleidungsartikel, Armbänder oder Maskottchen sein. Wichtig ist nur, dass Deine Fans sich gegenseitig erkennen können. Das Erkennungsmerkmal schafft eine starke Verbindung zwischen Deinen Fans und sorgt dafür, dass Deine Bewegung sich von selbst verbreitet.

5. Leg Deinen Fans die Worte in den Mund, um Influencer zu werden

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Wenn Du möchtest, dass Menschen Dich weiterempfehlen, dann musst Du Deine Botschaft immer und immer wiederholen.

Nutze immer wieder dieselbe Begrüßung in Deinen Videos. Beleuchte in Deinen Inhalten immer wieder dieselbe Idee unter verschiedenen Blickwinkeln. Gib Deinen Fans einen Namen, damit sie genau wissen, zu welcher Bewegung sie gehören. Gib Dir einen Spitznamen, der zeigt, wofür Du stehst.

So startest Du eine Bewegung.

6. Sei geduldig, um Influencer zu werden

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Da Du diesen Beitrag bis hierhin gelesen hast, besitzt Du wahrscheinlich bereits die wichtigste Eigenschaft, die man braucht, um Influencer zu werden: GEDULD.

Kein Erfolg kommt über Nacht, sondern er ist meist das Ergebnis aus jahrelanger harter Arbeit, vielen Zweifeln und schlaflosen Nächten. Wenn Du die harte Zeit überstehen willst, in der Deine Inhalte (Videos, Bilder, Texte etc.) von nur 2-3 Menschen gesehen werden, brauchst Du ein starkes WARUM.

Dieses Warum ist der Grund dafür, dass Du all diese Strapazen auf Dich nehmen willst. Es ist Deine Motivation in den dunkelsten Stunden, wenn Du alles aufgeben und abbrechen willst.

7. Nimm Dich nicht so unfassbar wichtig, um Influencer zu werden

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Es ist cool, wenn Du ein paar Hunderttausend oder sogar Millionen Fans hast. Glückwunsch! Doch bleibe trotz Deines Erfolgs bodenständig und respektvoll.

Deine Bodenständigkeit ist wahrscheinlich der Grund, warum Du überhaupt so erfolgreich und bekannt geworden bist.

Ich sehe immer wieder Menschen, die beispielsweise ihre ersten Umsätze im Internet machen und dann völlig abheben. Sie gehen schlecht mit anderen Menschen um, kümmern sich nicht mehr um ihre Kunden/Fans und wollen sich nur noch in schicken Sportwagen oder Luxusklamotten fotografieren.

Sie tun so, als ob sie durch Status und Erfolg zu besseren oder glücklicheren Menschen geworden sind (was natürlich totaler Blödsinn ist).

Ich habe vor kurzem mit einer Influencerin gesprochen, die im Fotografie-Bereich sehr bekannt ist und was sie sagte, gab mir zu denken. Sie sagte: „Wir leben ein privilegiertes Leben.“

Das sehe ich anders. Influencer sind einfach nur Menschen, die sich bewusst dazu entschieden haben, diesen Weg zu gehen. Es sind Menschen, die bereit sind, sehr viele negative Aspekte in Kauf zu nehmen und sehr viel zu opfern, um bekannt zu sein.

Jeder kann Influencer werden, wenn er bereit ist, all diese negativen Punkte in Kauf zu nehmen.

Ich spreche hier von Aufopferung der Privatsphäre, Reisebereitschaft, wenig Schlaf, viel Arbeit, zeitweise wenig „Spaß“, extremer Disziplin, mehr liefern, als alle von Dir erwarten.

Wie Du siehst, muss man keineswegs „privilegiert“ dafür sein. Sondern Influencer zu werden ist eine klare Entscheidung.

Zum Schluss möchte ich Dir einen sehr wichtigen Gedanken mitgeben und ich hoffe, dass Du ihn verinnerlichst/verstehst:

Wenn Du Dich das nächste Mal davor scheust, ein Projekt zu beginnen, ein Business zu starten oder Influencer zu werden, weil Du glaubst, dass es „zu lange dauert“, mache Dir folgendes klar:

Deine Zeit läuft. So oder so. Mit oder ohne Dich. Die 10 Jahre, die Du vielleicht investieren musst, um erfolgreich zu sein, werden so oder so vergehen. Du entscheidest jedoch heute, wo Du in 10 Jahren stehst:

Hast Du über diese 10 Jahre ein nachhaltiges Asset (Vermögen) aufgebaut und kannst die Früchte ernten oder bist Du die Person, die sagt: „Hätte ich doch damals …“

Wie entscheidest Du Dich?

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