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Ratgeber schreiben: Die 9 beliebtesten Fehler von Experten

Beim Ratgeber schreiben kann man einiges falsch machen. Nicht jeder Experte ist auch automatisch ein guter Autor. In diesem Beitrag erfährst Du, welche 9 beliebten Fehler Du vermeiden solltest und wie Du einen guten Ratgeber schreibst, wenn Du mit Deinem Buch viel Geld verdienen willst.

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1. Fehler beim Ratgeber schreiben: Du kennst Deine Zielgruppe nicht

Dieser Fehler zählt zwar nicht zu den Häufigsten, jedoch zu den Schwerwiegendsten: Wer seine Zielgruppe nicht richtig kennt, sollte gar nicht erst mit dem Schreiben eines Ratgebers anfangen.

Zunächst einmal musst Du in Erfahrung bringen, wie Dein Durchschnittsleser denkt, was ihn interessiert und wie er sich verhält. Ansonsten wirst Du an Deiner Zielgruppe vorbeischreiben und anschließend wieder von vorne beginnen müssen oder schlimmer noch: Deine Leser sind enttäuscht und Dein Buch verkauft sich nicht.

1. Tipp beim Ratgeber-Schreiben:

Zu beachten sind vor allem Aspekte wie Sprache, Vorwissen und allgemeines Leseverhalten. Ist Dein Durchschnittsleser eher ein Abonnent der Bild-Zeitung oder der Süddeutschen? Liest er auch in seiner Freizeit oder nur beruflich? Welchen Bildungsstand hat er?

Um einen für Deine Zielgruppe verständlichen Ratgeber zu schreiben, musst Du Dir diese wichtigen Fragen bereits im Vorfeld stellen – nur dann kannst Du mit Deinem Buch zum Experten werden.

2. Fehler beim Ratgeber schreiben: Du benutzt zu viele Fremdwörter

Selbstverständlich solltest Du als Ratgeberautor ein Experte auf Deinem Gebiet sein. Viele Experten neigen allerdings zu einer komplizierten Ausdrucksweise. Ihnen fällt es schwer, komplexe Sachverhalte für andere verständlich wiederzugeben. Oder sie versuchen, nicht nur durch ihr Wissen, sondern auch durch ihre Sprache zu beeindrucken.

Leider verfehlen sie damit das eigentliche Ziel ihres Ratgebers: Dem Leser einen Mehrwert zu bieten.

Wie willst Du deine Zielgruppe erreichen, wenn sie Dich nicht versteht? Schließlich sollen die Leser Deinen Ratgeber gerne lesen, Deine Empfehlungen verinnerlichen und Dein Buch anschließend weiterempfehlen.

2. Tipp beim Ratgeber-Schreiben:

Versuche Dein Thema so verständlich wie möglich wiederzugeben (s. Punkt 1). Sofern Du keine hoch komplexe wissenschaftliche Abhandlung für ein reines Akademikerpublikum schreibst, solltest Du weitestgehend auf Fremdwörter verzichten, den Satzbau simpel halten und Deine Leserschaft sachlich und vorsichtig an das Thema heranführen.

3. Fehler beim Ratgeber schreiben: Du schweifst vom Thema ab

Viele Autoren versuchen, in ihrem Ratgeberbuch die halbe Welt zu erklären. Denn als Experte weißt Du ganz genau, wie sehr Dein Thema mit anderen Aspekten verzahnt ist und wie sich die verschiedenen Disziplinen ergänzen.

Auch wenn Dir bestimmte Exkurse als Experte wichtig erscheinen, solltest Du Folgendes bedenken: Das Dir bereits bekannte Thema ist für Deine Leser vermutlich noch Neuland und sie werden Dir nur schwer folgen können, wenn Du zu sehr abschweifst und permanent neue Themen anschneidest.

3. Tipp beim Ratgeber-Schreiben:

Dein Leser sucht nach konkreten Lösungen für seine Probleme bzw. seine Situation. Er hat Dein Buch gekauft, weil er sich Ratschläge zu einem bestimmten Thema wünscht und ein grundlegendes Verständnis aufbauen möchte. Außerdem will er beim Lesen das Gefühl haben, langsam aber sicher durch das Themengebiet geführt zu werden.

Bei der Wahl des geeigneten Ratgebers hat er sich hauptsächlich am Buchtitel orientiert. Dementsprechend wird er Randinformationen oder Exkurse nur in einem sehr geringen Maß akzeptieren.

4. Fehler beim Ratgeber schreiben: Du gibst Deinen Lesern das Gefühl, dumm zu sein

Ganz klar, Du bist der Experte und Deine Leser nehmen Deine Worte ernst. Mit demselben Respekt solltest auch Du Deiner Leserschaft gegenübertreten. Gib ihnen niemals das Gefühl, dumm zu sein. Wenn Du sie insgeheim belächelst, werden sie das früher oder später spüren.

Du solltest Dir stets vor Augen führen, dass niemand alles wissen kann. Und genau das ist manchmal gar nicht so leicht, wenn man selbst Experte auf einem Gebiet ist.

4. Tipp beim Ratgeber-Schreiben:

Es kommt vor allem darauf an, dass Du Deine Zielgruppe im Auge behältst und ein Gespür dafür entwickelst, was Deine Leser bereits wissen und was nicht. Ein erfolgreicher Ratgeberautor trifft genau den richtigen Ton. Er gibt sein Wissen weiter, ohne dabei arrogant zu wirken.

Orientiere Dich im Zweifel am Wissensstand eines interessierten Laien. Es kann zum Beispiel hilfreich sein, mit Verwandten oder Bekannten zu sprechen, denen das Thema – ähnlich wie Deinen Lesern – noch nicht ganz so geläufig ist.

5. Fehler beim Ratgeber schreiben: Du bietest zu wenig Mehrwert

Als Ratgeberautor schätzen Deine Leser Dich als eine neutrale, außenstehende Person, die ihnen wertvolle Tipps gibt. Anders gesagt: Du bietest Deinen Kunden (Lesern) einen echten Mehrwert. Sie haben ein Problem und suchen nach einer Lösung.

Anekdoten, die bloß Deinem persönlichen Ego schmeicheln, bieten allerdings keinen Mehrwert und sollten daher vermieden werden.

5. Tipp beim Ratgeber-Schreiben:

Deine Leser interessieren sich für Deine Reise zum Experten. Sie wollen wissen, wie schwer es Dir am Anfang gefallen ist, Verständnis für Dein Themengebiet zu entwickeln, ein Unternehmen aufzubauen oder ähnliches.

Sie wollen hören, wie Du es schließlich doch geschafft hast und wie auch sie das alles erreichen können. Deine Aufgabe besteht darin, den nötigen Input zu liefern und zu motivieren.

Zurück zum Punkt „bloß dem persönlichen Ego schmeicheln“: Stell Dir einfach vor, Du gehst in ein Bekleidungsgeschäft und fragst einen Verkäufer nach dem passenden Outfit für eine Einladung in einem gehobenen Restaurant.

Ein guter Verkäufer geht auf Deine Bedürfnisse ein, fragt nach Vorlieben und Preisvorstellungen und präsentiert Dir auf Basis Deiner Angaben eine gezielte Auswahl verschiedener Kleidungsstücke.

Ein schlechter Verkäufer verwickelt Dich beispielsweise in einen unangenehmen Small-talk über seine eigene Faszination für gehobene Restaurants und gibt Dir das Gefühl, nur die zweitwichtigste Person zu sein.

6. Fehler beim Ratgeber schreiben: Du verlierst Dich im Perfektionismus

Das Thema und die Buchstruktur stehen fest und eigentlich weiß man genau, was man schreiben möchte. Inhalte und Ideen warten bloß darauf, abgerufen und zu Papier gebracht zu werden.

Und trotzdem haben viele Autoren am Ende des Tages manchmal nur zwei Seiten gefüllt. Woran liegt das?

Viele Autoren zerdenken ihre Sätze, bevor sie etwas aufschreiben. Sie sitzen teilweise mehrere Minuten vor der leeren Seite und schreiben danach nur einen Satz auf. Dann wiederholen sie das Prozedere. Sie glauben, dass sie sich dadurch die Arbeit sparen, nachträglich noch etwas am Text ändern zu müssen (doch das geht nicht).

Das kann dazu führen, dass viele Autoren manchmal 3-5 Minuten investieren, bis sie überhaupt einen einzigen Satz aufschreiben.

Genau diese Art des Schreibens frustriert sehr viele neue Autoren, weil sie nur sehr langsam weiterkommen. Wer gleich beim ersten Entwurf versucht, perfekt zu sein, hält sich an jedem Wort auf.

Folglich wird das Schreiben zu einem regelrechten Kampf, den man am Ende verliert.

6. Tipp beim Ratgeber-Schreiben:

Diesen Fehler kannst Du vermeiden, indem Du einfach mit dem Schreiben loslegst und Dich am Ende des Kapitels oder Arbeitstages mit der Überarbeitung bzw. Verfeinerung des Geschriebenen beschäftigst. Korrigiere keinen Satz, sondern schreibe all Deine Ideen auf. Erst am Ende korrigierst Du Deinen Text.

Diese Vorgehensweise hat auch psychologische Vorteile: Du hast mit Deinem ersten Textentwurf bereits etwas vor Dir, das Du nur noch verbessern musst – eine wesentlich leichtere Aufgabe, als sich einen komplett neuen Text ausdenken zu müssen.

7. Fehler beim Ratgeber schreiben: Deinem Ratgeber fehlt die Praxisnähe

Es gibt durchaus Ratgeber, die interessantes Wissen vermitteln, dem Leser aber nicht zeigen, wie er dieses Wissen in der Praxis anwenden kann. Doch Ratgeber werden genau aus diesem Grund gekauft – rein fachliche Inhalte lassen sich schließlich auch auf Wikipedia nachlesen.

Bedenke also: Ein Ratgeber, der im Praxistest nicht besteht, wird die Gunst seiner Leser schnell verlieren.

7. Tipp beim Ratgeber-Schreiben:

Du solltest Dich bereits während der Roherstellung Deines Ratgebers in die Lage Deiner Leser versetzen: In welcher Situation sind sie gerade? Welche Probleme haben sie? Wonach suchen sie? Welche Tipps benötigen sie?

Am besten führst Du selber Praxistests durch und beobachtest genau, wann welcher Ratschlag besonders hilfreich ist. Nur so wirkt Dein Ratgeber authentisch und funktioniert auch als Praxis-Handbuch.

8. Fehler beim Ratgeber schreiben: Du bist zu unflexibel

Einen guten Ratgeber zu schreiben, ist nicht leicht. Und noch schwieriger gestaltet sich der erfolgreiche Verkauf.

Auch wenn Du das nicht gerne hörst: Die Marktsituation ist umkämpft – es gibt diverse Autoren, die das Potenzial eines guten Ratgebers bereits vor Dir erkannt und möglicherweise über ein ähnliches Thema geschrieben haben.

Trotzdem kannst Du es schaffen, Dich hier zu etablieren. Indem Du flexibel bleibst.

Es kann vorkommen, dass Du Deinen Ratgeber in letzter Minute noch an bestimmte Marktanforderungen anpassen musst.

8. Tipp beim Ratgeber-Schreiben:

Aus diesem Grund macht es Sinn, zunächst eine Rohversion Deines persönlichen Wunschratgebers zu verfassen. Dabei muss deutlich werden, wie Du Dir die wichtigen Punkte und die inhaltliche Gliederung Deines Ratgebers vorstellst.

Diese Rohversion schickst Du anschließend an Freunde und Bekannte, die in etwa Deiner potenziellen Zielgruppe entsprechen (zumindest was den Wissensstand angeht).

Das Feedback solltest Du gründlich und emotionslos durchdenken und Deinen Ratgeber entsprechend anpassen. Auch wenn Dich das eventuell weit von Deiner ursprünglichen Rohversion wegführt: Denke immer daran, dass Du Deinen Ratgeber für Deine Leser schreibst!

9. Fehler beim Ratgeber schreiben: Dein Titel lädt nicht zum Lesen ein

Der Titel Deines Ratgebers muss das Thema verdeutlichen und Interesse wecken. So findest Du den perfekten Buchtitel für Dein Buch. Andernfalls wird niemand Dein Buch lesen wollen.

9. Tipp beim Ratgeber-Schreiben:

Am Sinnvollsten ist es, den Buchtitel ganz zum Schluss zu entwickeln. Natürlich wirst Du bereits während des Schreibens und Überarbeitens eine grobe Vorstellung von Deinem Buchtitel haben. Doch am Ende des Schreibprozesses bist Du mental sehr tief in Dein Buchthema eingestiegen und kannst die Wirkung Deines Buchtitels besser bewerten.

Jetzt geht es nur noch um die Feinarbeit. Welcher Titel wird Dein Buch zu einem Verkaufsschlager machen und trotzdem nicht zu viel versprechen?

Die Formulierung des richtigen Titels kann durchaus Tage oder Wochen in Anspruch nehmen.

Diese Zeit ist jedoch gut investiert, denn potenzielle Leser Deines Ratgebers sehen zunächst nur den Titel und entscheiden daraufhin, ob sie Dein Buch lesen wollen – oder nicht.

Der richtige Buchtitel ist also enorm wichtig. Überlege Dir ganz genau, wen Du mit Deinem Ratgeber ansprechen willst, wie Du diese Zielgruppe am besten erreichst und was Du Deinen Lesern versprechen kannst.

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